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Ökostrom


Gütesiegel OK power

Das Gütesiegel "OK power" wird vom Verein EnergieVision e. V. vergeben. Im Mittelpunkt der Vergabekriterien des Gütesiegels steht die Garantie, dass die mit dem Gütesiegel ausgestatteten Produkte zu einem zusätzlichen Umweltnutzen führen. Ein Umweltgewinn entsteht gemäß den Kriterien des Gütesiegels dann, wenn Ökostrom die Erzeugung von REG-Strom (Ökostrom aus erneuerbaren Energien) über die bestehenden Kapazitäten hinaus ermöglicht (durch den Bau von Neuanlagen) und auch gegenüber der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Förderung einen zusätzlichen Nutzen erbringt. Darüber hinaus müssen die Erzeugungsanlagen angemessenen ökologischen Mindeststandards genügen. Das Gütesiegel des Energie Vision e.V. führt diesen Nachweis und bescheinigt dem Produkt den garantierten Gewinn für die Umwelt.

Weitere Anforderungen werden an die Umweltverträglichkeit der regenerativen Kraftwerke gestellt. So soll Strom aus Wasserkraft primär aus reaktivierten oder sanierten Anlagen stammen, da hierbei die Eingriffe in den Naturhaushalt vergleichsweise gering bleiben. Auch Windkraftwerke sowie Biomasse- und Photovoltaikanlagen sind nur bei der Einhaltung strenger ökologischer Kriterien zulässig.

Verschiedene Modelle

Das Gütesiegel wird für drei verschiedene Modelle vergeben:

Beim Händlermodell wird der Kunde mit Strom aus Erneuerbaren Energien beliefert. Mindestens ein Drittel des Stroms muss aus Anlagen kommen, die nicht älter als sechs Jahre sind und ein Drittel des Stroms aus Anlagen, die nicht älter als 12 Jahre sind. So soll ein Anreiz zum Neubau von Ökostromanlagen geschaffen werden. Die Anlagen dürfen zudem nicht im Rahmen des EEG gefördert werden.

Auch beim Fondsmodell wird der Kunde zu 100 Prozent mit Strom aus Erneuerbaren Energien beliefert. Der Ausbau von erneuerbaren Energien wird durch die Zahlung eines Aufpreises auf den üblichen Stromtarif gefördert. Das Gütesiegel regelt die Verwendung der Mehreinnahmen und definiert Mindestanforderungen für die unterstützten Projekte. So muss die Förderung für Anlagen verwendet werden, die ihren Strom nach EEG ins Netz speisen und die trotz der Vergütung durch den Netzbetreiber nicht zu einer angemessenen Wirtschaftlichkeit gelangen.

Das Initiierungsmodell wurde 2011 neu eingeführt, um einen konstanteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu erreichen. Der Ökostromanbieter beliefert den Kunden mit Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus muss der Anbieter den Bau von neuen regenerativen Erzeugungsanlagen initiieren und darf dafür bestehende gesetzliche Förderregelungen in Anspruch nehmen. Er muss nachweisen, dass 75 Prozent der Strommenge, den die Neukunden verbraucht haben, durch selbst initiierte Anlagen regenerativ erzeugt und ins Stromnetz eingespeist wurde. Dafür hat der Anbieter fünf Jahre Zeit. Wenn der Anbieter hauptsächlich Ökostrom vertreibt, genügt hier ein Anteil von 50 Prozent. Ist die „Neukundenregelung“ erfüllt, muss der Anbieter dafür sorgen, dass jährlich neue regenerative Anlagen initiiert werden, die eine Strommenge in Höhe von vier Prozent des Stromverbrauchs der Bestandskunden erzeugen. Das führt dazu, dass die regenerativen Anlagen im Turnus von 25 Jahren erneuert und dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden.

Ökostromanbieter, die ihren gesamten Stromabsatz durch ok-power zertifizieren lassen, erhalten zur besonderen Kennzeichnung das zum Jahr 2016 neu eingeführte Gütesiegel „ok-power-plus“.

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